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Plock - mit Twister oder Gummifisch - wie genau?

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snoopy

10.75

Mitglied seit: 23.04.2007

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 51

Dienstag, 02. Oktober 2007 09:43:00

Plock - mit Twister oder Gummifisch - wie genau?

hi, ich lese imer wieder, dass man bei fischen mit jig und gummifisch dan köder immer wieder auf dem grund aufschlagen lassen sollte, so dass man das "typische Plock" fühlt ... Dazu hätte ich zwei grundsätzliche Fragen:

1. Wie wichtig ist es wirklich, dass die beiden Köder Bodenkontakt haben? Wann sollte konsequent mit Bodenkontakt gefischt werden?

2. Ich spüre es kaum, wenn der Köder auf dem Boden auftrifft, außer ich fische mit schweren ködern? Wie sensibel fischt ihr und was macht ihr, damit ihr den kontakt auch spührt?

Danke

Räuber

Predatoryfishteam
108.67 108.67 108.67 108.67

Mitglied seit: 10.08.2007

Land/PLZ:: Deutschland/97XXX

Postings: 254

Dienstag, 02. Oktober 2007 21:40:07

Re: Plock - mit Twister oder Gummifisch - wie genau?

(Wie führt ihr gummifisch in abhängikeit vom zielfisch) Ein thema das ich schon etwas genauer beantwortet habe...unbedingt durchlesen.. under Raubfischforum auf der zweiten seite !!!

So jetzt wo du dir das thema mal angeschaut hast noch ein bar alg tips...
Beim Zanderangeln mit der spinnrute immer mit multifieler schnur so merkst du viel besser ob ein fisch beisst, wann dein jig kop auf grund auftrifft und vorallem geht der anschlag immer gut durch...
Der bodenkontagt ist maßgeblich ohne wirst du nur aus zufall fangen das gehört einfach zu dieser angeltechnik !!!
Ausnahmen bilden die woppler ...und alg die nachtfischerrei mit kunstköder wie woppler, blinker, gummifische, mit einen sg wopplerjig mit diesen kköder kannst du auch mal an der oberfläche bzw mittelwasser arbeiten...
deine ruten wahl ist auch sehr wichtig als anfänger empfehle ich dir eine etwas härtere spinnrute (mann merkt den bodenkontakt besser und der haken sitz auch ohne einen perfekten anschlag... nachteil ist die zu steife aktion die denn drill des zanders erschwert...wenn er aber erst mal hängt dann ist das auch kein so großes broblem, meine rutenwahl hab ich ja schon erleutert durch meine erfahrung brauch ich keine so harte spinnrute und kann die vorteile einer etwas leichteren rute auskosten und die tipischen kopfschläge die besonders bei großen zandern zu merken sind besser absorbieren !!!
usw
MFG Predatoryfishteam Räuber

Mitglied seit: 01.01.1970

Land/PLZ:: /

Postings: 627

Dienstag, 02. Oktober 2007 22:46:46

Re: Plock - mit Twister oder Gummifisch - wie genau?

Hallo snoopy
Ein Jigkopf sollte nach Möglichkeit immer Bodenkontakt haben.Ist auch der Sinn und Zweck der Sache.Zander stehen Grundnah.
Bei sandigem Grund macht das Auftreffen des Jigkopfes leichte Sandwolken die den Zander neugierig machen.
Zur Rutenwahl,sehr allgemein.
Für Anfänger ist eine härtere Rute immer besser.Rein vom fühlen des Köders her.
Natürlich richtet es sich auch nach Deiner Gewichtsgröße des Köders.
Das ist entscheidend.
Zum Üben eins.Nehm eine steife Rute,Jigköpfe in verschiedenen Gewichtsklassen.Fang hoch an 30-40g.Fühle den Köder.Du merkst das auftreffen des Köders.
Hast du das Gespür dafür,reduziere die Gewichtsklasse Deines Kopfes,entsprechend dem Gewässer(Strömung,Weite,Tiefe).
Dann kannst du auch langsam auf feinere Ruten und Schnüre zurück greifen.Fang mit ner 0,17er gefl.an.
Verzeiht auch noch so manchen Hänger.Dann geh runter mit der Schnur.
Aber wie gesagt erst wenn Du das Gefühl dafür hast.Lass Dir Zeit.Keiner war gleich der Profi.

Nun mal noch was ganz anderes.
Jig-Kopf ist nicht gleich Jig-Kopf !
Es gibt verschiedene Formen,für Unterschiedliche Gewässerbedingungen und Techniken.
Nur mal grob ausgewählt.
Bei Interesse Deinerseits bekommst Du mehr Infos.

Der "normale" Jig-Kopf ist der Rundkopf,sieht aus wie eine Kugel.
Taucht schnell ab,durch die Form,hat weniger Wiederstand im Wasser.
Nachteil,er fällt auf dem Gewässergrund zur Seite.

Bananen-Jig-Er hat den steilsten Steigwinkel beim Einzug,beim leichtesten Zug steigen Sie auf,deshalb nur kurze leichte Zupfer.

Der Fischkopf-Jig-besonders für größere Gummifische geeignet,geht gut zum Schleppfischen,eignet sich sehr gut bei starker Strömung.

Erie-Jig(Stand Up Jig )-der absolute Vorteil liegt darin das Er den Haken samt Köder nach oben hällt.Weniger Hänger,besser beim Biss,der auch in der Ruhephase erfolgt.
Beim gleichmäßigen Zug hat Er immer das bestreben Waagerecht zu laufen.Ansonsten strebt Er immer nach unten.Ist für große Tiefen gut und starke Strömungen.
Mein bevorzugter in der Elbe.

Spinner -Jig-er hat ein rotierendes Spinnerblatt ,das sehr gut für Barsche usw.geeignet ist.
Es gibt noch mehr,das nur mal zu den gängigsten Formen.
Jede Form erfordert aber auch eine etwas andere Führung.
Ich hoffe das ich grob Helfen konnte.
Gruß tofi

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