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Das Wichtigste zum Angeln am Forellenteich

Im Forum und auf anderen Seiten werden immer wieder die selben Fragen gestellt, die sich auf das Angeln von Forellen am Forellenteich beziehen. Daher wollte ich hier einmal meine Erfahrungen zusammenstellen:

Allgemeines: Die Qualität von Angelteichen kann stark variieren. Daher sollte man sich zunächst informieren, bevor man loslegt. Neben dem Besatz spielt für mich auch die Gewässerpflege eine Rolle. Ich sitze ungern an einem verdreckten See auf irgend einem Betonweg, wo überall Mülöl herumliegt ...

Die wichtigsten Informationen sind: Öffnungszeiten (auch von wann bis wann welche Karten gelten: Tageskarten, Halbtageskarten), Anzahl erlaubter Ruten (meist 2), Modus (wird nach gewicht oder pauschal bezahlt), Art der Besatzfische.

Angelruten: Viele Angelgeschäfte bieten spezielle Forellenruten an, von 1,80 bis 3,20 m Länge. Die längeren eignen sich gut zum Spirolioangeln, die kürzeren eignen sich für andere Montagen und wenn nicht so weit geworfen werden muß. Ich würde zu zwei sensibleren Angeln in der Länge von 2,40m und 2,80m raten - damit deckt man alles ab und man ist gut gerüstet. Wurfgewicht sollte so 5-40 g betragen. Die im Set mit Rollen angebotenen Kombinationen von Lidl und Co. erfüllen für Einsteiger ihren Zweck.

Angelrollen: Zum Forellenangeln eignen sich kleinere Stationärsrollen, da man nicht so viel Schnurkapazität benötigt. Modelle um die 40 EUR reichen völlig aus. Sie sollten leicht laufen und über eine vernünftige Bremse verfügen. Eine Freilaufrolle kann für das Grundangeln zum Einsatz kommen. Im Notfall tut es auch eine Statinärrolle und ein Gummi um die Rute, in das man die Schnur bei geöffnetem Bügel leicht einklemmt.

Köder: Fangen wir mal mit den Naturködern an: Tauwürmer, Mistwürmer, Maden, Mehlwürmer und Bienenmaden. Alles fängt, ich persönlich bevorzuge Bienenmaden und kombiniere diese mit Forellenteig (auch Powerbait genannt) oder einem Maiskorn oder roten Lachseiern.

Als Kunstköder sind auch kleien Twister sehr fängig. Die ideale Größe ist 1-3 cm groß (also recht klein!), die am besten an der Spirolinomontage und in Kombination mit einem Naturköder oder Forellenteig angeboten werden.

An manchen Gewässern ist auch das Spinnfischen erlaubt. Dann empfehle ich kleinere, rot gepunktete Mepps Spinner.

Angeltechniken und Montagen: Man kann Spinnfischen, Fliegenfischen, die Köder an der Pose anbieten oder Schleppen (Spirolinofischen).

Beim Fischen mit der normalen Pose sollte man die Tiefe des Gewässers ausloten. Meist beißen die Fische am besten knapp über Grund und ca. 1,20cm unter der Wasseroberfläche.

Beim Schleppfischen kann man mit dem Spirolino größere Flächen abfischen und auch träge Fische "aktivieren", da der Köder besser und lebendiger geführt werden kann. Ich habe gesehen, dass es zum Spirolinofischen schon einiges an Beiträgen gibt, warum ich hier nicht weiter im Detail darauf eingehen möchte.

Petri Heil

Mike

Kommentare

MacMabu wrote 29-07-2010: Forellenangeln

Hallo, ich habe auch gute Erfahrung gemacht wenn man auf Grund angelt mit einem leichten Gewicht, als Köder eine bienenmade und am Ende des Haken , Knotenseite, ein schwimmenden forellenteig verwendet.
Viel Erfolg
Gruß macmabu

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