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Rapfen angeln - Action pur
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Berichte
Der Rapfen wird immer mehr zum Zielfisch der Spinnangler.
Zum einen liegt es da dran, das der Bestand seit Ende der 80iger Jahre immer besser wird. Heute ist Er in allen großen Flüssen z.B. Elbe, Oder, Main, Rhein, Weser, Spree aber auch in vielen kleineren Flüssen und großen Seen vertreten.
Zum anderen ist der Drill eines Rapfens atemberaubend, deswegen gehört er jetzt schon zu den besten Sportfischen und lässt sich nicht vergleichen mit dem Drill eines Hecht oder Zanders.
Die Bisse sind heftig und der anschließende Drill, verlangen vom Angler und seinem Material alles ab.
Wo finde ich Rapfen ?
Eigentlich überall dort wo schnell fließendes Wasser ist, die Strömung gebrochen wird und es ordentlich Verwirbelungen im Wasser gibt.
Die besten Plätze sind:
und an Strömungskanten, der Hauptstrom usw. !
Also überall dort wo Er sich anpirschen kann um dann Kleinfischschwärme anzugreifen.
Die beiden besten Methoden ihn zu überlisten sind das Spinnangeln an der Oberfläche aber auch das Grundangeln mit Köderfisch.
Das hat einen einfachen Grund.
Der Rapfen schießt bei der Jagd regelrecht in Fischschwärme hinein und betäubt mit Schwanzschlägen die Kleinfische. Die dann betäubten Fische sammelt Er dann ein, deshalb auch Grundangeln.
Die schönste und bei weitem spannendste Methode bleibt aber das Spinnangeln.
Geräte
Spinnrute in der Länge von 3,30m – 3,90m
Diese sollte nicht zu hart sein.
Eine gute Rolle, mit hervorragender Bremse.
Das A und O beim Rapfenangeln.
Schnüre
Gute Monofile Schnüre bis 0,30mm Durchmesser
Geflochtene Hauptschnur bis 0,17mm Durchmesser und vorgeschalteten Hardmonovorfach oder besser noch Fluorocarbonvorfach welches fast unsichtbar im Wasser ist.
Das ist für mich die beste Lösung, aber Geschmackssache.
Köder
Da der Rapfen ein Augenfisch ist und die Laube und andere Kleinfische dieser Größe zu seinem bevorzugten Beutetieren gehört, empfehle ich folgende Köder.
- Spinner
- schlanke silbrige Blinker
- Schwimmwobbler
- Suspender Wobbler
- Rapfenblei
- Gummifische
Nach Möglichkeit in natürlichen Fischfarben, aber auch Schockfarben bringen gute Ergebnisse.
Die Größe sollte sich der momentan vorherschenden Brutfischgröße anpassen(5-10cm).
Zum Angeln selbst: Wichtig ist eine gut voreingestellte Bremse. Der Rapfen beißt brutal und knallhart.
Dieser Ansturm muss unbedingt abgefedert werden, sonst bezahlt man es mit verlorenen Fischen, aufgebogenen oder gebrochenen Drillingen, Schnurbruch usw.
Selbst Ruten haben schon den Geist aufgegeben.
Hat man einen raubenden Schwarm ausgemacht, immer den Platz überwerfen und den Köder dann durchführen.
Wirft man mitten in den Schwarm, quittieren es die Rapfen häufig damit, das Sie verschwinden.
Der Köder sollte immer Oberflächennah und sehr schnell eingeholt werden (Köder kann ruhig aus dem Wasser spritzen), aber man sollte es auch mal langsam versuchen mit so genannten Suspender-Wobblern. Diese dann einfach mit leichten Rutenschlägen in die Schnur und langsamen Kurbeln anbieten.
Man sollte immer voll konzentriert bleiben, da selbst Angriffe des Rapfens direkt vor den Zehenspitzen erfolgen.
Beim Drill nicht in Hektik verfallen und zu hart gegen halten. Geduld ist wichtig. Ein richtiger Strömungsrapfen hat Kraft und Ausdauer pur.
Zum Grundangeln nur kurz: Jede einfache Grundmontage mit leicht auftreibenden Köfi ist gut.
Kann man Hechtgefahr ausschließen benutze ich nur Hardmono oder Fluorocarbon als Vorfach. Einzelhaken Gr.1-2 bevorzuge ich persönlich.
So nun ran an den Rapfen. Einmal den Biss, Drill erlebt lässt Er einen nicht mehr los.
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