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Gezielt mal ganz anders auf Schleie & Co.
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Hechtzahn
Dienstag, 26. Juli 2011
Die Schleie ist sicherlich unser heimlichster Fisch und kann mit unter ganz beachtliche Größen und Gewichte erreichen. In den meisten Gewässern kommen mit Sicherheit Schleien mit einen Gewicht von 5kg und mehr vor, vor allen in Baggerseen die seit etlichen Jahrzehnten bestehen, oder Altarme und kleinere Teiche und Weyer.
Wollen wir erfolgreich auf diesen Fisch angeln, müssen wir uns richtig vorbereiten.
Im Vorfeld, kaufen wir uns einen Vorrat an, Dosenmais,
Birdfoot, Futterpellets, Maden, Tauwürmen und Bindemittel wie Maisgries oder Baniermehl und Miniboilies mit einen 10mm Durchmesser.
Speziell die Maden lassen wir verschiedenen Statien durchlaufen, in dem wir 1 Liter Maden im Kühlschrank belassen und weitere 2 Liter eben nicht, diese verpuppen sich dann und werden kurze Zeit später zu Caster.
Die Futterpellets zerstoßen wir grob und geben dieser Masse etwas Birdfoot dazu und Bindemittel, dieses Gemisch bewahren wir in einen kleineren Futtereimer auf und belassen ihn in seiner losen Konsistenz erst einmal so wie es ist.
Zum Angeln machen wir uns 2 klassische englische Karpfen bzw. Friedfisch Ruten zurecht die in etwa eine Testkurve von 1,5 bis max. 2 Ibs haben und 11 bzw. 12f lang sind. Diese Ruten sollten auch eine typisch englische Aktion haben.
Die Rollen sollten gebräuchliche Friedfisch Rollen sein, die in etwa 200 Meter 30er Schnur aufnehmen. Zum Einsatz kommen ausnahmslos Monofile Schnüre, hier sind Durchmesser von mehr als 0,3mm nicht notwendig, angebracht sind hier 22,24 bis etwa 27er Schnüre, das Vorfach sollte schön weich sein, hier eignen sich spezielle Matchschnüre die etwas mehr Dehnung als andere Schnüre haben.
Eine Rutenauflage, auf der die Ruten einen sicheren Halt finden ist unbedingt notwendig, elektronische Bissanzeiger, die schön frei laufen sind auch sinnvoll.
Am Wasser angekommen richten wir unseren Angelplatz her, montieren unsere Ruten und machen unser Futter bereit. Wir formen einen Teil unseres losen Futters zu Bällchen und werfen diese in eine Radius von etwa 10 Meter aus, bis zu einer Entfernung von 20 Metern bis nahe des Ufers. Dazu Füttern wir noch etwas Mais, ein wenig Mini Boilies und lose Made, sowie ein paar Tauwurmstückchen. Die Futterkörpe füllen wir mit der schon beschriebenen losen Masse, die wir jetzt etwas angefeuchtet haben, an den Haken bringen wir ein Mini Boilie an, an den anderen Haken , den wir wesentlich feindrahtiger gewählt haben, eine Made, dann ein Maiskorn, eine Puppe, 2-3 Caster und wieder eine Made, die Maden halten den Rest da wo er sein soll. Wir werfen unsere Montage da aus wo wir gefüttert haben und bringen etwa alle 15 Minuten eine kleine Menge Futter ins Wasser ein.
Jetzt warten wir auf die Dinge die geschehen sollen und hoffen auf gute Fänge, wobei ich euch sagen kann, dass es sich bei dieser Angelmethode sehr lohnt zu warten, da es in aller Regel nicht nur bei der Hoffnung bleibt, außerdem steigen nicht nur Schleien ein sondern es ist auch immer eine Überraschung dabei. Ich wünsche euch allen viel Erfolg und ein dickes Petri Heil, Mit freundlichen Grüßen euer Michi :-)
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