Bojenmontage mit Vorboje
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Bei der Bojenmontage wird die Hauptschnur so weit stramm gezogen, bis die Hauptschnur komplett aus dem Wasser ist. Dadurch wird verhindert, dass Treibgut in die Schnur gelangt und ein Biss wird an der Rute sofort angezeigt, wobei der Wels sich gleichzeitig auch noch selbst hakt. Um die Rute richtig zu positionieren, stellt man sie am Besten in ein Tri Pod.
Als Boje selbst kommen viele Gegenstände in Frage, da man eigentlich alle Gegenstände nehmen kann, die schwimmen (z.B. leere 1,5 Liter Plastikflaschen, Wasserkanister, große Styroporkörper, ...). Als Gewicht nimmt man in aller Regel einen Stein. Sehr wichtig ist, dass man als Ankerseil verottbare Schnüre nimmt (z.B. Sisal, Hanf, Wurstkordel, ...), da man nicht jeden Ankerstein und Seil wieder aus dem Wasser bekommt.
Als nächstes befestigt man eine Vorboje an der Boje, wobei der Abstand von Boje zu Vorboje größer sein muss, als die eingestellte Tiefe der Pose, da sonst der Köderfisch in das Ankerseil schwimmen kann. An der Vorboje befestigt man später die Abreißleine, das hat den Vorteil, dass man nur eine sehr kurze Abreißleine benötigt (ca. 10cm lang). Besonders bei starker Strömung oder im Dunkeln ist dies eine enorme Hilfe, da es einfach reibungsloser abläuft, als wenn man eine vier oder fünf Meter lange Reißleine zwischen Boje und Pose knoten muss.
Anstatt der Reißleine kann man auch einen Bojen-Clip nehmen. Dieser ist direkt vor der Vorboje und man braucht diesen nur in die Hauptschnur über der Pose einzuclippen. Beim Biß löst sich dieser dann von der Hauptschnur.
Quelle:
www.catfish-hunters.de (Koorperationspartner von xxl-angeln.de)
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