Geräte- & Köderkunde

Hier findest Du Informationen über Gerätekunde und Köderkunde und wertvolle ipps & Tricks, wozu und wie man die jeweiligen Köder am besten einsetzt.:

Ruten & Rollen | Schnüre, Vorfächer & Rigs | Sonstiges Tackle | Kunstöder | Naturköder | Futter & Boilies | Bastelanleitungen | Angelknoten

Hast Du selber einen Beitrag zur Geräte- und Köderkunde, den Du gerne teilen möchtest? Dann füge einfach einen neuen Blog hinzu ( dazu mußt Du Dich registrieren und mit Deinem Benutzer anmelden ).

______________________________________________

Um einen Beitrag hinzuzufügen, müssen Sie angemeldet sein. Das können Sie hier nachholen

Der Regenwurm

Le bon dieu, der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht, und er hat sein Geheimnis den Regenwürmern anvertraut" (französisches Sprichwort)Regenwürmer leisten im Boden Schwerstarbeit. Metertief durchgraben sie manche Böden, bis zum 60-fachen ihres Eigengewichtes können sie dabei verschieben. Bodenbestandteile und organisches Material der Streuschicht werden als Nahrung aufgenommen und dann als besonders humusreiche Kothäufchen wieder ausgeschieden

Der Tauwurm

Der universellste Angelköder für unsere Fische ist der Tauwurm Er schmeckt dem kleinen Rotauge ebenso gut wie dem dem großen Wels - das macht ihn zum Köder- König. Leider sind Tauwürmer aber ziemlich empfindlich. Sie lieben es kühl ( 5 bis 10 Grad ) und feucht aber nicht kalt und nass. Sie sind Einzelgänger, und dutzendweise in einen engen Eimer gepfercht, gehen sie schnell ein und verwandeln sich in widerlichen Schleim. Die besten Chancen, Tauwürmer über lange Zeit zu hältern, haben Sie immer noch mit speziellen Wurm- behältern und Futter aus dem Fachhandel. Diese Ausgaben lohnen sich. Doch auch dann muss man seine "Lieblinge" täglich kontrollieren und kranke oder tote Würmer sofort entfernen, sonst hat man schnell nur noch "Stinke- Schleim".WurmfutterSieht immer aus, als käme es aus dem Staubsaugerbeutel oder dem Aktenvernichter. Aber es hält die Würmer frisch. Mo...

Köderkunde

Die Made Die Made ist immer noch, neben dem Wurm, der beliebteste Köder. Fast alle Fische lassen sich mit der Fliegenmade fangen. Egal ob man mit der Made am Haken angelt oder sie ganz einfach nur dem Futter beimischt, sie verspricht auf jeden Fall Erfolg. Die große, weiße Made ist die Larve der blauen Schmeißfliege. Sie werden bis zu 13mm lang und 3mm dick. Häufigste Verwendung: Am Haken oder im Futter. Durch ihr verhältnismäßig großes Eigengewicht haben sie den Vorteil, dass sie schnell zum Grund sinken. Sie sind also zum "zwischendurch Anfüttern", als auch für Fließgewässer geeignet. nennt man die kleinen, leichten Maden. Sie sind am besten für stehende Gewässer und langsam fließende Flüsse geeignet.Squattssind kleine, weiße Maden. Häufigste Verwendung: im Grundfutter. Man kann mit ih...

Taubenfutter...genial und preiswert

Einen Top Partikel Mix muss man nicht teuer kaufen.Besorgt euch einfach einen 25Kg Sack Taubenfutter, den bekommt man schon für ca. 7€ in der Genossenschaft.Bei Ebay wird dieser Mix für 1€ per Kg (überteuer) angeboten.Man kocht den Mix (5Kg) 1 Stunde mit 10 ml. Black Peper Oil und einem Glas Chillipulver ein,und lasse ihn noch 2 Tage ziehen. Das macht den Mix unwiederstehlich.Mit diesem Mix Lockt man viele Karpfen an den Futterplatz und kann sie hoffentlich auch landen.Viel Erfolg

Selbst gebaute Schwingspitze

Von einem starken Blumendraht oder Elektrokabel schneidet man ein etwa 30-40 cm langes Stück ab. Das obere Ende legt man etwa 2 cm U-förmig um, hängt einen Wirbel in das U und biegt aus dem Draht eine Öse. Auch am unteren Ende biegt man eine nicht zu enge Öse, diese wird um 90° zur Seite gebogen. Den Wirbel hängt man in den Stützarm des Spitzenrings ein (nicht direkt in den Endring !!!) und führt die Schnur durch die untere, abgewinkelte Öse. Man kann bei Bedarf noch einige Stabbleie auf den Draht klemmen. Nach dem Auswerfen hängt der Bissanzeiger durch sein Gewicht an der Rutenspitze nach unten.- Mit Zweikomponentenkleber klebt man oben auf den Spitzenring einer normalen Rute einen Speichennippel (das ist das Teil, welches die Fahrradspeiche mit der Felge verbindet). In diesen Nippel schraubt man ein 5-10 cm langes Stück Fahrradspeiche, zieht ein Stück passenden Silikonschlauch halb über die Speiche und steckt eine käufliche Schwingspitze vorn in den Silikonschlauch....

Das Selbstlöse-Raketen-Blei

Wenn das Grundblei oft an Hindernissen am Gewässerboden hängen bleibt, verwende ein dreieckiges Blei: Aus Weichblei (vom Dachdecker) schneidest du dir ein dreieckiges Stück, bohrst vorn ins Blei ein Loch und befestigst darin einen Gummiring. Diesen Gummiring hängst du in einen frei auf der Schnur laufenden Wirbel. Falls das Blei hängen sollte, hältst du die Schnur stramm und öffnest dann blitzschnell den Rollenbügel. Durch den Gummi kommt das Blei meist wieder frei. Das Dreiecksblei hat aber noch einen weiteren Vorteil: Durch seine Form kommt es beim Einholen schnell zur Oberfläche.

Anti-Tangle-Blei selbst gebaut:

An ein Lochblei biegt man einen steifen Draht gemäß neben stehender Abbildung. Darauf achten, dass das Drahtende möglichst dicht am Blei anliegt. Man führt die Hauptschnur durch die Drahtschlaufen, schiebt eine Perle, eine Gummiperle und eine weiter Perle auf und verknotet dann die Hauptschnur am Wirbel. In diesen hängt man das Vorfach ein.

Tiroler-Hölzl selbst gebaut

Nimm ein Stück Draht (am Besten Stahldraht von ca. 1 mm Durchmesser) und befestige das untere Ende an einem Birnenblei. Von oben schiebst du dann ein Stück Kork über den Draht. Schiebe jetzt einen Wirbel mit der Öse von oben 2 cm über den Draht, biege die oberen 2 cm nach unten um und schiebe den Kork so hoch, dass oben nur noch die Drahtbiegung mit dem Wirbel herausschaut. Wenn du dieses System 50 cm lang machst, kannst du es auch prima dazu verwenden, schwimmende Wobbler ruckweise 50 cm über Grund zu führen. Dabei sollte der Abstand zwischen Wobbler und Hölzl mindestens einen Meter betragen.n eine dünnes Aststück schraubt man oben eine Ringschraube ein. Unten befestigt man mehrere Unterlegscheiben mit einer Schraube.- In ein Stück Aquarienschlauch schiebt man unten ein Birnenblei oder ein Stück von einem Sparrennagel ein. Oben drückt man ein Stück Rundholz fest in den Schlauch und dreht eine Ringschraube ins Rundholz.Grundblei-Hänger vermeiden- Knote einen Wirbel an ein 10 bis...

Das Stehaufmännchen

Auf der Unterseite eines Flaschenkorks befestigt man so viele Unterlegscheiben mit einer Schraube, dass alles zusammen untergeht (in einem mit Wasser gefüllten Eimer ausprobieren). Dann dreht man die Schraube wieder heraus, lässt alles trocknen, gibt etwas Klebstoff in das Schraubenloch und dreht die Schraube endgültig ein. Die Oberseite des Korkens wird halbkugelförmig abgerundet. Dort dreht man nach der selben Methode wie oben eine Ringschraube ein. Das Stehaufmännchen wird frei beweglich auf der Hauptschnur montiert. Dadurch hat die Schnur immer Abstand vom Grund. Man kann das Stehaufmännchen auch als Lotblei-Ersatz verwenden: Einfach den Haken durch das Öhr der Ringschraube ziehen und mit der Spitze in den Kork stechen.

Futterkorb aus Gardinenstoff.

Aus einer alten Gardine (nicht zu feinmaschig) schneidet man ein quadratisches Stück von 10-15 cm Kantenlänge. Man legt einen Stein und einen Futterballen auf den Stoff, schlägt alle Ecken etwas nach innen um (wie die "Eselsohren" im Schulheft) und hängt diese in einen Wirbel, der frei auf der Hauptschnur montiert ist.
Powered by eZ Publish™ CMS Open Source Web Content Management. Copyright © 1999-2010 eZ Systems AS (except where otherwise noted). All rights reserved.