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Karpfenteig selber herstellen.

Zunächst wird ein ganzes geschnittenes Toastbrot in Stücke gerissen oder mit einer Haushaltsschere zerschnitten. Die Stücke gibt man in eine große Schüssel und gibt etwa 0,15 Liter warmes Wasser hinzu. Das Ganze knetet man nun sorgfältig durch, bis eine feste, gut knetbare Masse entsteht. Bröckelt die Masse noch, gibt man langsam und vorsichtig Wasser hinzu, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.Für den Fall, dass Ihr zuviel Wasser verwendet habt, solltet Ihr auf alle Fälle ein zweites Toastbrot vorrätig haben, damit Ihr im Zweifelsfall wieder "andicken" könnt. Auf diese Weise erhält man einen "Brotklumpen" von etwa 500 g.Nun kann man den Teig beispielsweise in 5 Teile á 100 g teilen. Den ersten Teil verknetet man sorgfältig mit 2 Päckchen Vanillezucker, den zweiten mit 1 Esslöffel Knoblauchsalz, den dritten mit Anisgewürz, den vierten mit 1 Esslöffel Aromat und den fünften lässt man unbehandelt. Natürlich sind alle anderen käuflichen Aromen (Erdbeer, Tutti-Frutti usw.) genauso gut zu verwenden.Der Fantasie sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt.Ein weiterer Vorteil dieses Teiges ist, dass er portioniert immer wieder aufgetaut und eingefroren werden kann. Ausserdem gibt der Teig im Wasser kontinuierlich den Duftstoff ab, mit dem er "verknetet" worden ist, was ihn über einen längeren Zeitraum attraktiv für Karpfen (aber auch für Fische) macht.Eine Variante besteht darin, dass man den Teig zu Kugeln rollt, diese entweder im Backofen oder in Öl (ist nicht ganz so einfach) ausbackt. So erhaltet Ihr attraktiv duftende Boilies.

Grüsse vom Tackleschlepper aus Wuppertal.

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