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Köder für das Sbirolinoangeln

Die Köderauswahl zum Fang von Forellen ist riesig.

Bei den natürlichen Ködern ist sicherlich die Made Köder Nummer 1, allerdings haben die Erfahrungen unserer Sbirolino-Experten gezeigt, daß die große Bienenmade noch fängiger ist, da sie am Haken für noch mehr Rotation sorgt.

Neben den verschiedenen Madenarten werden auch Rot-, Mist- und Tauwürmer gerne verwendet. Auch Lachseier aus dem BALZER Köderprogramm werden eingesetzt. Sie sind erhältlich in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen und man kombiniert sie meist mit ein paar Maden. Ist mit größeren Forellen zu rechnen, können auch kleine tote Köderfische (Lauben) eingesetzt werden.

Gerade die Schwimmteige haben die Forellenfischerei in den letzten Jahren populär gemacht. Nach langen Praxistests haben sich die 4 Teigfarben weiß, grün, gelb und regenbogen als besonders fängig erwiesen, die zusätzlich noch mit Glitterpartikeln versehen sind. An hellen Tagen und klarem Wasser verwendet man eher den grünen Teig, während bei trübem Wasser die Farben weiß und regenbogen zum Einsatz kommen. Viel entscheidender als die Farbe ist jedoch auch hier die Art des Anköderns. Versuchen Sie den Teig so um den Haken zu kneten und anschließend zu drehen (wichtig: immer mit trockenen Händen anködern), daß er sich im Wasser wie ein Propeller dreht, denn die Forellen beißen bevorzugt auf sich bewegende Köder, die sie über ihre Seitenlinien aufspüren. Das zu verwendende Hakenvorfach sollte beim Fischen mit Sbirolinos zwischen 1,00 m und 1,50 m liegen.

Ein weiterer Erfolgsköder aus dem Balzer Programm sind die Marshmellows. Auch sie werden beim Schleppfischen mit Sbirolinos und langen Vorfächern bis 1,50 m gerne von den Forellen genommen. Die Fängigkeit kann zusätzlich noch durch die Kombination mit 1-2 Maden erhöht werden.

Sehr gerne werden auch kleine Twister/Gummifische verwendet, wobei sich die Farbe weiß als am fängigsten erwiesen hat, (3 bis 5 cm) und sogenannte „Spaghettis“ (lange Würmer aus Weichgummi, die L-förmig an den Haken angeködert werden). Empfehlenswert und fängig sind auffällige Farben wie weiß, rot/weiß und grün. Je nach verwendeter Hakengröße wird der Spaghetti entsprechend der Hakengröße geschnitten und L-förmig an den Haken geködert. Streamer/Nymphen/Fliegen Sie kennen das Problem: Weite Würfe sind mit der Fliegenrute kaum möglich, ebenso fehlt Ihnen an vielen Gewässern der notwendige Platz, um vernünftig werfen zu können. Auch hier hilft Ihnen der Sbirolino. Selbst kleinste Nymphen und Fliegen lassen sich so extrem weit werfen, und Sie können an Stellen fischen, die Ihnen bisher verwehrt blieben. Bei den Ködern bleibt immer die Hakenspitze frei, um Fehlbisse zu vermeiden. Vor das System einen Saltarello, ein Schleppblei oder einen sinkenden Sbirolino schalten und den Haken mit Wurm oder Twister bestücken.

Der schwimmende Popper steht stets aufrecht im Wasser und wird zupfend eingeholt. Absolut tödlich auf Forelle, Barsch und Zander!

TIPP:

Bienenmaden, Spaghettis und Teig müssen so montiert werden, dass sie lebhaft und gleichmäßig um die eigene Achse rotieren. Dies erreicht man bei den Maden und Spaghettis durch das L-förmige Anködern, beim Teig durch die spezielle Knettechnik. Nehmen Sie sich daher viel Zeit beim Anködern und testen Sie vor jedem Auswurf die Rotation im Wasser.

Quelle: mit freundlicher Genehmigung von BALZER Angelsport

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