Geheimtip - Kombi-Montage Pose & Grundblei
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Viele Angler fragen sich -Geht das nur mit einer Pose oder mit einem Grundblei? Die Antwort dafür ist klar:Nein, man kann auch die Vorteile beider Montagen kombinieren. Heraus kommt eine Montage, die ihre Stärken besonders in den Fließgewässern unter Beweis stellt. Immer dann, wenn der Angler punktgenau sehen will, wo sich sein Köder befindet und immer dann, wenn er mit Pose fischen will, einen festen Stand seiner Montage aber auch bei starker Strömung nicht missen möchte, liegt er mit dieser Montage goldrichtig!
Einige Anpassungen vorausgesetzt, lässt sich die Montage auf fast alle Zielfische übertragen:
- Soll es das feine Fischen auf Forelle und Döbel sein?
- Gehört der Aal zu euren bevorzugten Zielfischen?
- Oder hat es euch der kräftige Waller angetan?
Die Montage kann folgendermaßen eingestellt werden:
- Die Pose kommt zu allererst einmal auf die Hauptschnur, ideal ist eine Durchlaufpose mit großer Öse, sodass die Pose schnell und reibungslos in die optimale Position gleitet.Des weiteren ist ein stabiler Stand der Pose in der Strömung von zentraler Bedeutung.
- Es folgt eine Gummiperle, die beim Auswurf den Aufschlag der Pose auf den Wirbel abschwächen und Schäden an der Pose und dem Knoten verhindern soll.
- Die Hauptschnur wird nun an einen Dreiwegewirbel geknotet. Man sollte sich vorher überlegen, in welcher Höhe man seinen Köder anbieten möchte. Dabei helfen folgende Fragen (In welcher Tiefe hält sich mein Zielfisch auf? Schlammiger oder verkrauteter Grund?...). Beim Aalfischen wird man z.B. knapp über Grund bzw. auf dem Grund fischen, Döbel drehen z.B. auch oft 50cm über Grund ihre Bahnen.
- An die untere Verbindung des Dreiwegewirbels kommt ein Stück monofile Schnur, wobei die Länge dieses Teils, wie bereits beschrieben, gleichzeitig die Präsentationshöhe des Köders festlegt. Diese monofile Schnur wird so fein gewählt, dass der Fisch sich bei einem möglichen Abriss der Montage selbstständig lösen kann (je nach Zielfisch 0,08mm bis 0,18mm).
- Das Grundblei wird an die Strömungsverhältnisse angepasst. Es sollte so schwer sein, dass es an dem Platz zu Grund sinkt, wo es eingeworfen wurde. Ansonsten ist der Sinn dieser Montage verfehlt. Man fischt i.d.R. Grundbleie, die schwerer sind als die Tragkraft der Pose. Die Pose wird aber nicht untergehen, da sie sich frei auf der Hauptschnur nach oben bewegen kann. Bei schlammigem Grund ist ein flacheres Blei zu empfehlen, das nicht ganz so weit in den Grund einsinkt.
- Der dritte Anschluss des Dreiwegewirbels zeigt in Strömungsrichtung, hier wird das Vorfach befestigt. Wird mit großen Wurmbündeln (Aal, Waller etc.) gefischt, so ist bei „Hechtgefahr“ ein Stahlvorfach ratsam. Mit zu langen Vorfächern läuft man Gefahr, dass sich die komplette Montage verwickelt. Standard ist beim Fischen mit Würmern der Einzelhaken, beim Wallerfischen wird von manchen Anglern der Drilling bevorzugt. Beim Fischen auf Bachforellen kann die Wahl eines größeren Hakens nicht von Nachteil sein, da somit den kleineren Bachforellen das Schlucken des Hakens erschwert wird.Die Hauptschnur muss nach dem Auswerfen gespannt werden, sonst driftet die Pose in Strömungsrichtung vor das Grundblei und verhakelt sich womöglich im Hindernis.
Kommentare
LikeABirdy wrote 11-07-2011: Pose