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Ein einfaches Futter

Jetzt beginnt wieder die Zeit des Stippen’s. Der Raubfisch hat vieler Orts noch Schonzeit und die Friedfische sind noch nicht am laichen und beissen zZ sehr gut.

Deshalb mal von mir ein einfaches, aber sehr fängiges Futterrezept.

Aus dem Supermarkt Hartweizenpaniermehl und Frolic oder anderes Hundefutter und vom Futterlieferanten Forelli. Von deinem Angelhändler wenn er hat Blutmehl.

Zur Futterzusammensetzung 50 – 70% Paniermehl, 30-50% Forelli und Frolic beides in einer alten Kaffeemühle mahlen, braucht nicht zu fein sein.

Wenn du bekommst, das Blutmehl bei 3 Kg Futter eine große Kaffeetasse voll dazu.
Die Prozentangaben müssen nicht exakt abgewogen sein, du willst ja nicht zum Wettangeln.

Das Futter ca. 1kg in eine große runde Schüssel, etwas Wasser dazu und mit gespreizten Fingern gut durchrühren.

Danach sollte es etwas mehr als Erdfeucht sein. zum Feedern.
Beim Posenfischen mehr anfeuchten und zwar so das ich feste Ballen formen kann, wenn ich im Fluss fische.

Im See etwas weniger feucht, so das der Futterball sich im absinken schon langsam auflöst und eine Futterwolke bildet.

Wenn du ein Futtersieb hast, das Futter noch mal durch ein Futtersieb streichen.
Falls noch alte verpuppte Maden da sind ebenfalls mit durch das Sieb streichen, wirkt unglaublich beim anlocken.

Jetzt kannst du Maden, ohne Holzmehl, dazu geben. Eine gute Handvoll reicht.

Damit ist das Futter fertig. Es reagieren Rotaugen, Brassen, Barben, Alande, Karpfen, Schleie u.a. Friedfische darauf.

Keine Erde oder Sand dazu, wenn es noch schwerer sein soll, ist Aquarienkies geeignet.

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